Die Grundsätze meiner Arbeit
In aller erster Linie soll sich das Kind bei mir und in der Gruppe wohlfühlen, gern wiederkommen, und sich optimal entwickeln können.
Dazu orientiere ich mich
• am Berliner Bildungsprogramm (BBP)
• an der Methode von Maria Montessori
• an den individuellen Fähigkeiten und am Entwicklungsstand eines jeden Kindes.
„Jedes Kind hat ein Recht darauf, in seiner Einzigartigkeit wahrgenommen und in seinem Anderssein geachtet zu werden.“ (BBP)
„Hilf mir, es selbst zu tun!“ (Leitgedanke der Montessori-Pädagogik)
Die von Maria Montessori entwickelte Methode hilft Kindern, sich die Welt zu erschließen. Dabei stehen das Kind und seine Individualität im Mittelpunkt.
Das Leitmotiv der Methode ist die Pflege der natürlichen Freude des Kindes am Lernen. Diese Freude am Lernen stellt einen Kernbestandteil des Wesens eines jeden Kindes dar. Mit Respekt und Achtung unterstützt und angeleitet, führt sie zu einer Entwicklung einer in sich ruhenden, ausgeglichenen und selbständigen Persönlichkeit.
Speziell im Alter unter 3 Jahren biete ich den Kindern verschiedene Materialien, („Sinnesmaterialien“) die ihnen helfen, die Vielzahl von Eindrücken, die sie täglich erleben, zu ordnen, sich ihre Welt zu erschließen und alle ihre Sinne optimal zu entwickeln.
Außerdem helfen die „Übungen des täglichen Lebens“ dabei, das Bedürfnis Ihres Kindes zu befriedigen, welches sich in einem der am frühesten erworbenen und am häufigsten gebrauchten Worte: „selber“ oder „(a)lleine“ äußert. So lasse ich z.B. den Kindern Zeit, sich nach und nach selbst aus- und anzuziehen, Zeit die man zu Hause in der täglichen Routine oft nicht hat, aber jeden Tag brauchen sie weniger Hilfe dabei. Auch ihre „Mithilfe“ in der Küche macht sie stolz auf ihre bereits erworbenen Fähigkeiten und Unabhängigkeit.
Es gibt aber kein festes Programm, was die Kinder gerade lernen sollen, sondern ich achte immer darauf, womit sich ein Kind gerade beschäftigt, was es gerade lernen möchte, und biete ihm dazu entsprechendes Material an.
Die Inhalte und Ziele meiner pädagogischen Arbeit
Schwerpunkt Sprache(n)
„Die Grenzen meiner Sprache sind die Grenzen meiner Welt“ (Wittgenstein)
Auf Grund meiner Auslandsaufenthalte habe ich nicht nur selbst verschiedene Sprachen gelernt, von denen ich auch in meiner Arbeit mit Kindern profitieren möchte, sondern habe auch viele Freunde, die selbst mehrsprachig aufgewachsen sind, und / oder ihre Kinder mehrsprachig aufwachen lassen. Mehrsprachigkeit ist, entgegen noch immer bestehender Vorurteile, keine Belastung in der Sprachentwicklung, sondern eine enorme Chance für das Kind.
Gerade in der Zeit von 0 bis 3 Jahren, in der das Hirn des Kindes auf Spracherwerb „programmiert“ ist, kann ein Kind eine zweite Sprache wie seine Muttersprache erlernen. Voraussetzung dafür ist die intensive Kommunikation im Alltag mit Bezugspersonen, die gute Sprachvorbilder sind.
So wird Ihr Kind bei mir, egal ob es bereits mit zwei Sprachen im Elternhaus aufwächst, oder Deutsch erst bei mir lernen wird, stets das Gefühl haben, dass Mehrsprachigkeit ein zusätzlicher Reichtum ist, und auch in der Gruppe dafür geschätzt werden. Denn in jedem Fall wird den Kindern dadurch neben der Sprache auch das Bewusstsein für die Vielfältigkeit der Menschen und der Kulturen vermittelt.
Sie lernen bei mir Kinderlieder in verschiedenen Sprachen, ebenso wie Reime und Wortspiele kennen. Auch Kinderbücher, vom ersten Bilderbuch bis zum Märchenbuch, sind bei mir wichtiger Bestandteil des Alltags und fördern die Sprachentwicklung Ihres Kindes, durch Vorlesen, (Nach)erzählen, (Nach)spielen…
Die Fortschritte werden im Sprachlerntagebuch erfasst.
Schwerpunkt Musik
Sing-, Tanz- und Bewegungsspiele für drinnen und draußen fördern neben den motorischen Fähigkeiten auch die geistigen und sozialen Kompetenzen, wobei gerade die Kombination von Sprache, Rhythmus und Bewegung das Lernen vereinfacht.
Die Kinder können selbst Musik machen und verschiedene Musik- und Klanginstrumente ausprobieren
u.a. arbeiten wir mit Keybord, Boomwackers, Gitarre, Flöten, Glockenspielen, Klangschalen, verschiedenen Trommeln und anderen Rhythmusinstrumenten.
So ist es ein besonderes, sinnliches Erlebnis, mit den eigenen kleinen Fingern eine Saite zum Schwingen zu bringen und dadurch einen Ton zu erzeugen.
Sie erleben aber auch die Faszination der klassischen Musik.
Schwerpunkt Ernährung
In meiner täglichen Arbeit mit Kindern lege ich großen Wert auf gesunde Ernährung. Denn die Ernährung im Kleinkindalter ist nicht nur wichtig für die momentane Gesundheit Ihres Kindes, sondern legt auch den Grundstein für ein gesundes Essverhalten und Essgewohnheiten, die es ein Leben lang prägen werden.
Daher bereite ich alle Mahlzeiten für die Kinder selbst zu, kindgerecht, abwechslungsreich und natürlich auch, durch meinen Aufenthalt in Italien, von der italienischen Küche inspiriert.
In der Kinderküche und beim gemeinsamen Kochen oder Backen können sich die Kinder ausprobieren. Sie sollen die Küche, mit ihren kleinen Wundern und Überraschungen, den Geruchs- und Geschmackserlebnissen kennen und lieben lernen. Durch gemeinsame Mahlzeiten am Kindertisch werden Esskultur und Gemeinschaftssinn entwickelt.
Getränke stehen den ganzen Tag zur Verfügung, können nach Absprache auch mitgebracht werden. Süßigkeiten sind nicht verboten, sollten aber die Ausnahme sein (zum Beispiel bei besonderen Anlässen, wie Geburtstagen) und immer nur nach Absprache mitgegeben werden.
Bei evtl. Lebensmittelunverträglichkeiten kann ich auch individuell auf die Ernährung Ihres Kindes eingehen.